Kirchenchor - Gemeinde Fisch

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Vereine
Herzlich willkommen auf der Seite des Fischer Kirchenchors!


Liebe Besucherin, lieber Besucher,  

hier finden Sie einige Informationen zu unserem Chor.  

Seit seiner Gründung im Jahr 1990 gestaltet der Kirchenchor Fisch Gottesdienste in der Pfarrkirche St. Jakobus und an zahlreichen anderen Orten mit, singt im Rahmen verschiedenster Feierlichkeiten und geht ganz gerne auch mal auf Reisen.  

Das Wichtigste vorab:
Wir freuen uns jederzeit über Verstärkung!
Kommen Sie einfach unverbindlich zu einer unserer Proben in die schöne Jakobuskirche. Wir proben dort jeden Montag ab 20 Uhr.

Oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie sich für unseren Chor interessieren oder nähere  Informationen zu unseren Aktivitäten wünschen:
  
Vorsitzender:
Stefan Kaiser, Tel. 06581/4091

Chorleiter:
Mario Wenzel, Tel. 0151/23595459 oder per Mail mario.m.wenzel@gmx.de
Der Fischer Chor in Dresden
Hier nun ein kurzer Streifzug durch die Vereinsgeschichte und unsere musikalische und sonstige Tätigkeit:

Der Kirchenchor Litdorf-Rehlingen/Fisch in seiner heutigen Form wurde im Jahr 1990 gegründet. Seitdem hatte der Chor drei Chorleiter: Stefan Konz, der maßgeblich an der Gründung beteiligt war, Hans-Peter Weidig  und – zurzeit – Mario Wenzel. Vorsitzender ist seit der Gründung Stefan Kaiser. Etwa 20 Sängerinnen und Sänger wirken zurzeit im Chor mit, wobei die Sängerinnen aber deutlich in der Überzahl sind. Die Mitgliederzahl hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Zahlreiche Sängerinnen und Sänger kommen sogar aus anderen Orten zu den Proben und Auftritten, zurzeit unter anderem aus Kahren, Mannebach, Saarburg, Wasserliesch und Kelsen. Zusätzlich zu den aktiven Mitgliedern hat der Chor zahlreiche inaktive Mitglieder, die den Verein unterstützen und fördern.
Die Hauptaufgabe des Fischer Kirchenchores ist die Mitgestaltung von Gottesdiensten in der Pfarrkirche St. Jakobus der Ältere in Fisch. Hier tritt der Chor vor allem Weihnachten, Ostern, am Patronatsfest des hl.  Jakobus, am Pfarrfest, am Volkstrauertag und am Cäcilientag im November auf. Am Tag der hl. Cäcilia, der Patronin der Kirchenchöre, findet nach dem festlichen Gottesdienst ein gemütlicher Abend für alle Chormitglieder statt. Der Fischer Kirchenchor sang und singt aber auch außerhalb seines Heimatdorfes, so zum Beispiel in den Nachbargemeinden Merzkirchen und Mannebach oder zu den regelmäßig stattfindenden Dekanatssingen, wo alle Chöre des Dekanates zusammen einen Gottesdienst mitgestalten.
Zu den weiteren Aufgaben zählen natürlich Auftritte im Rahmen von Feiern im Mitgliederkreis oder Auftritte auf Festen. Wichtig ist für den Chor die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, bisher mit den Kirchenchören Saarburg, Merzkirchen und  Wasserliesch.
Der Kirchenchor Fisch probt einmal pro Woche; die Probenarbeit macht allen Spaß, und öfter kommt es vor, dass man nach der Probe noch gemütlich zusammen sitzt. Zum Repertoire gehören geistliche und weltliche Musik, einstimmig und mehrstimmig, fast ausschließlich aus dem Bereich der neuerer geistlicher Musik. Wir proben und präsentieren schwungvolle und besinnliche, festliche und ruhige moderne Chorstücke in deutscher und englischer, gelegentlich auch in lateinischer Sprache.  Aber wir wagen uns durchaus auch an größere Werke der älteren Musik heran (wie zum Beispiel Händels berühmtes „Halleluja“).
Aber das Chorleben beschränkt sich nicht auf das Singen: Jedes Jahr veranstaltet der Chor eine Wallfahrt nach Klausen. Die Teilnahme daran steht jedem offen, nicht nur Chormitgliedern. Großen Anklang in der Gemeinde und darüber hinaus fand auch eine Wallfahrt nach Banneux in Belgien, die vom Chor veranstaltet wurde.

Für die Chormitglieder wird regelmäßig eine Vereinsfahrt angeboten. Ein echtes „Highlight“ war eine dreitägige Flugreise nach Rom im Sommer  2006. Trotz einiger ungeplanter Fußmärsche durch die Großstadt und  zeitweiliger Orientierungsprobleme waren alle Teilnehmer begeistert.  Natürlich waren die drei Tage viel zu wenig, um Rom wirklich kennen zu lernen, aber jeder konnte sich einen Eindruck von dieser einzigartigen Stadt und ihrem Flair machen.

Im Herbst 2009 haben wir das zweite große Pilgerziel Europas besucht: Vom 17. bis 20 Oktober war Santiago de Compostela Ziel der Chorfahrt, zu der neben den Chormitgliedern alle Interessierten eingeladen waren und die zum ersten Mal vier Tage umfasste. Die Wahl fiel auf Santiago, weil sich die Gemeinde und der Chor von St. Jakobus mit ihrem Pfarrpatron besonders verbunden fühlt und nichts näher lag, als die Grabstätte dieses Apostels im fernen Galizien zu besuchen. Zudem verläuft der berühmte Camino de Santiago, der Jakobsweg, dessen Ziel die Stadt Santiago de Compostela ist, direkt durch Fisch  und an der Jakobuskirche vorbei.
Die Fahrt stieß auf sehr positive Resonanz und so nahmen nicht nur die Chormitglieder, sondern auch weitere Gäste aus Fisch, Kahren und anderen Orten teil. Auch der damalige Präses des Chores, Pastor Peter Leick, hat es sich nicht nehmen lassen, die Sängerinnen und Sänger und die anderen  Teilnehmer auf dieser besonderen Reise zu begleiten.
Wie es sich für eine Pilgerfahrt gehört, waren alle eingeladen, die Etappe vom Flughafen bis zur Kathedrale (etwas mehr als 10 km) zu Fuß zurückzulegen – natürlich nur, sofern es die körperliche Verfassung  zuließ (für die übrigen stand ein komfortabler Bus für den Transfer zum Hotel zur Verfügung).
In Santiago angekommen, konnte jeder – ob zu Fuß oder im Bus angekommen – das tun, was am Ende einer jeden Pilgerfahrt steht: Die Umarmung der Jakobusstatue in der Vierung der Kathedrale und der Besuch des Apostelgrabs.
Nach dem Beziehen der Hotelzimmer und einem ersten Orientierungsrundgang durch die Altstadt ließen sich alle erst einmal das wohlverdiente gemeinsame Essen schmecken. Abends hatte dann jeder Gelegenheit, die wunderschöne Altstadt von Santiago mit ihren vielen verwinkelten Sträßchen auf eigene Faust zu erkunden und das einzigartige internationale Flair dieser Stadt sowie die vielfältigen kulinarischen Köstlichkeiten zu genießen.
Am Sonntag stand der Höhepunkt der Pilgerreise an: Der Chor, der sich eigens für diese Reise zu einem Projektchor ausgeweitet hatte, gestaltete die Pilgermesse um 12 Uhr in der bis zum letzten Platz  besetzen Kathedrale mit Pastor Leick konzelebrierte und Mario Wenzel leitete den Chor. Die Atmosphäre in der Kathedrale während dieses von unzähligen Pilgern aus aller Herren Länder besuchten Gottesdienstes und das Gefühl, selbst einen Beitrag dazu zu leisten, haben alle Beteiligten beeindruckt. Es wurden lateinische, spanische und deutsche Gesänge zur Ehre des Apostels dargeboten. Auch ein kleines Konzert des Chores im Vorfeld der Pilgermesse erfreute sich bei den Anwesenden großer Beliebtheit. Am Schluss der Messe kam dann der Botafumeiro, das überdimensionale Weihrauchfass der Kathedrale, zum Einsatz: mit 60 Stundenkilometer schwang es, an einem 30 Meter langen Tau befestigt, quer durch das Seitenschiff.
Nach der Messe und dem anschließenden Mittagessen war eigentlich eine Führung durch die Altstadt geplant, die aber wegen einer Großdemonstration in die Abendstunden verlegt werden musste. Der Rest des Abends stand wieder zur freien Verfügung.
Am Montag brachen die Jakobuspilger dann zum „Ende der Welt“, dem Kap Fisterra auf, wo nach Ansicht der alten Völker der bewohnbare Teil der Erde aufhörte und das für viele Pilger das wirkliche Ende des Camino  markiert. Hier wurden und werden traditionell die Wanderschuhe verbrannt, wovon viele teilweise noch qualmende Feuerstellen zeugen. Verbunden war die Fahrt zum Kap mit einer Reise entlang der Küste  Galiziens. Bei einem ausgiebigen Menü an der Atlantikküste wurden galizische Spezialitäten serviert, die für die an diesem Tag leider etwas getrübte Aussicht auf die Küste entschädigten.
Nachdem dann jeder den letzten Abend, der leider etwas verregnet war,  in der Altstadt von Santiago genießen konnte, war es am nächsten Morgen auch schon wieder Zeit, ins kühle Deutschland zurückzukehren.
Den offiziellen Abschluss der Pilgerfahrt bildete ein gemeinsames Essen in der Bescheider Mühle.
Die Chorreise wird allen Teilnehmern sicherlich lange in guter  Erinnerung bleiben und zeugt von einer lebendigen und harmonischen Vereinsgemeinschaft.

Weitere Ziele waren die großartige Barockstadt Dresden und – im vergangenen Jahr – Hamburg.

Eines der musikalischen Highlights war am 20.11.2010 unser Konzert anlässlich des 20jährigen Bestehens des Chores „Augenblicke auf dem Jakobsweg“ in der Pfarrkirche zu Fisch mit anspruchsvollen Werken von Bob Chilcott, Hubert Parry, John Rutter und anderen.

Ehrensache war natürlich auch die musikalische Teilnahme an der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 in Trier.

Trotz der im Verhältnis zur Einwohnerzahl relativ großen  Mitgliederzahl, würde sich der Chor natürlich – wie bereits oben erwähnt - über Verstärkung freuen. Denn wer mitmacht, der erfährt, was eine solche Gemeinschaft zusammenhält: Die Freude am gemeinsamen Singen.

 
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